Wählt Van der Bellen in den Ruhestand!

Van der Bellen - setting sun

 

Van der Bellen ist ein grundsätzlich sympathischer Mensch, dessen Biographie rühren kann. Seine Familie floh 1917 aus Russland vor den Bolschewiken in das kleine Estland, dann weiter in das ebenso kleine Österreich. Es könnte erstaunen, dass das Kind dieser Flüchtlinge vor dem Kommunismus nun eine Position vertritt, die im Wesentlichen genau die ist wie diejenige der Feinde seiner Vorfahren. Diese Flucht vor den Kommunisten und das Aufwachsen als Flüchtlingskind in Tirol haben VdB tief geprägt, was er auch immer wieder betont.

Wenn man mit dem Stockholm Syndrom vertraut ist, weiss man jedoch, dass es durchaus normal ist auf tiefe Traumata so zu reagieren, dass man die Werte und das Verhalten der Täter nachahmt und unbewusst kopiert. VdB hat in jungen Jahren die KPÖ unterstützt und auch heute noch macht die KPÖ für VdB Wahlwerbung. So kopiert VdB die Werte des (undemokratischen) Internationalismus sowie die Bevormundung der Bürger, die der Sowjetunion eigen war und die heute in der EU eine neue Form gefunden hat – eleganter verpackt aber im Prinzip sehr ähnlich.

In Interviews zur aktuellen Bundespräsidentenwahl gefragt, was VdB für Österreich tun möchte, antwortet er in der Regel mit Sätzen, in denen einmal das Wort Österreich vorkommt und fünf mal das Wort Europa. Aus VdBs kumulierten Antworten und Aussagen wird unzweifelhaft klar, dass er sich als Bundespräsident nicht als der Vertreter eines souveränen und neutralen Staates sehen wird, sondern als Statthalter und Steigbügelhalter der EU und der [westlichen] internationalen Staatengemeinschaft. Würde man ihm seinen Idealismus – der ihn in die Arme dieses immer wieder neue verpackten kommunistischen Utopismus treibt – nicht als ehrlich gemeint abkaufen, wäre es bis zur Unterstellung von Hochverrat eigentlich nicht mehr weit. Ich halte ihn dahingehend für naiv, verblendet und gefährlich – speziell in der gegenwärtigen Krisensituation in der sich Europa befindet.

Sein überbordender Internationalismus begründet sich aber nicht nur in einer traditionellen linken (kommunistischen) Position, sondern auch in seiner Mitgliedschaft bei den Freimaurern. Wer nicht weiss, wofür diese stehen, möge bitte recherchieren und sich klarmachen, dass eine Mitgliedschaft bei diesen sehr verbindlich ist, lebenslänglich und zudem feststellt, dass die Agenda der Loge immer zuerst kommen und vor jeglichem Amtseid auf die österreichische Verfassung. VdB gab zu, Mitglied der Loge Innsbruck gewesen zu sein und behauptete später, “auf eigenen Wunsch ausgeschieden” zu sein. Austreten wie bei einer Kirche geht bei dieser Organisation aber leider nicht. Das einzig Mögliche ist der Transfer zu einer anderen Loge.

  • Wie bei den meisten Politikern sind VdBs Aussagen schwammig und bei genauer Hinsicht unverbindlich. Er dreht sich nach dem Wind wie die Masse der etablierten Politiker und formuliert jeweils so, dass er sich gegebenenfalls wieder herauswinden kann – somit eine Aussage rhetorisch verbindlich klingt, sie aber im juristischen Sinne so formuliert ist, dass grosse Schlupflöcher bleiben. In guter Tradition der Freimaurerei, dass der Zweck die Mittel heiligt, hat er auch wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass die Wähler zu täuschen und gelegentliche Lügen erlaubte Mittel sind.
  • Für VdB kommt die EU vor Österreich, die “Internationale” Staatengemeinschaft vor Allem – d’accord mit den Werten der Freimaurer und Kommunisten. Die USA und auch die Schweiz begannen sehr erfolgreich als Staatenbund und wurden dann später in einen Bundesstaat umgewandelt – unter, in beiden Fällen, starker Mitwirkung von Freimaurern. Genau das möchte VdB in Europa. Machttransfer von unten nach oben, weg von der Selbstbestimmung der Staaten (und Völker) hin zu einem bürokratischen und undemokratischen ‘EU Empire’.
  • Internationalismus, wie er ihn betreibt läuft auf eine Verschiebung und Konzentration der Macht von unten nach oben hinaus, vom ‘unmündigen’ Volk zur ‘erleuchteten’ Elite, den Experten, Professoren, Berufspolitikern und Technokraten. Wer das will, soll ihn wählen.
  • In Einklang damit hat VdB mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass er von direkter Demokratie nur wenig hält. Er steht damit in gutem Einklang mit den meisten österreichischen Politikern, denen ein mündiger Bürger nach schweizer Vorbild ein Gräuel wäre. Wer seine Stimme abgeben will – am liebsten gleich zu den Kommissaren der EU – soll ihn wählen. Wer wichtige Entscheidungen wie einen Beitritt zu TTIP oder der NATO selber mitentscheiden möchte, kann VdB unmöglich wählen wollen.
  • VdB ist generell für TTIP. Nachdem dieser völlig undemokratische Geheimvertrag nun zunehmend unpopulär wird, windet er sich wie ein Wurm bei diesem Thema und meint, dass er den Vertrag “so nicht unterschreiben würde”, lässt aber durchblicken, dass er ihn [leicht] abgeändert dann schon unterzeichnen würde. VdB ist Globalist mit Leib und Seele und wird unzweifelhaft TTIP in jeder Form unterzeichnen. Wer das will, soll ihn wählen.
  • VdB hat des öfteren die österreichische Neutralität direkt und indirekt in Frage gestellt und es ist nicht zu erwarten, dass er diese also als Bundespräsident verteidigen würde. Wem das passt, möge ihn wählen. Ausserdem liebäugelt VdB sogar mit der NATO. In jedem Fall ist er selbst nicht neutral eingestellt und über die Massen pro-westlich und anti-russisch eingestellt. Das wird sich in seiner Politik spiegeln. Wer Österreich als ein Land der Mitte sieht, das in alle Richtungen offen ist und nicht als eine Ostprovinz des anglo-amerikanischen Empires sollte VdB nicht wählen.

All diese Aussagen kommen denke ich gut und unzweifelhaft in Interviews mit VdB, bzw in Wahlkampfkonfrontationen der letzten Wochen heraus. Daher bitte keiner Information aus zweiter und dritter Hand trauen, sondern am besten Videos ansehen, die vollständige Aussagen enthalten – wie zum Beispiel dieses recht objektiv geführte ORF Interview.

VdB ist eine politische Illusion. Hinter der Maske des netten grünen biologischen Liberalen verbirgt sich ein konsequenter Diener des totalitären Globalismus.

Das ist übrigens kein direkter Appell Hofer zu wählen. Man kann auch ungültig wählen gehen und damit eine bestimmte Aussage machen. Gar nicht zu wählen soll auch eine Alternative sein – aber schickt VdB in den Ruhestand!

 

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